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Über den steigenden Frauenanteil unter den Flüchtenden, Entgrenzungen und Investitionsimpulse

Frauen auf der Flucht: Immer mehr Frauen und Kinder flüchten vor Kriegen und Verfolgung: ihr Anteil macht bereits mehr als die Hälfte aus, so das Jahoda / Bauer-Institut.

wer ist auf der flucht

 

Obergrenzen-Zynismus: Ökonom Heiner Flassbeck über „das Wiederholen sinnloser Forderungen“ durch PolitikerInnen „der Mitte“, die den Eindruck erwecken, „man könne die harte Wahl zwischen Unmenschlichkeit und Menschlichkeit vermeiden“….

 

Entgrenzung in Clausnitz: Je mehr es um Grenzen geht, desto entgrenzter werden manche, so wie in Clausnitz – Kabarettist Claus von Wagner darüber, ob Sachsen noch ein „sicheres Ankunftsland“ ist und wie Investitionen für Flüchtende zu Investitionen für uns alle werden. (ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“)

 

Terror und deutsche Waffenexporte: Kabarettist Michael Mittermeier über „Bullshit“-Grenzen und DEN deutschen Waffen-Exportschlager, die SUV´s – „shoot utility vehicles” (ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“)

 

Chance für Wachstum und Zusammenhalt in Europa: Politikwissenschafterin Gesine Schwan ist für eine „konstruktiv-solidarische europäische Lösung“ – wir „lösen die Dublin-Verträge ab und europäisieren die Flüchtlingsfrage. Aus der Grenze in der Ägäis wie der vor Süditalien und vor Spanien machen wir beherzt und entschieden eine europäische Grenze, organisieren sie technisch und personell mit europäischen Geldern und registrieren die Flüchtlinge als EU-Flüchtlinge. Statt Dublin, das aus geografischen Gründen die Lasten ungerecht zugunsten Deutschlands verteilt hat, bieten wir denjenigen Ländern, die Flüchtlinge aufzunehmen bereit sind, die europäische Finanzierung der dazu erforderlichen Infrastruktur an. Damit schaffen wir für sie einen Wachstumsimpuls, so wie ihn Deutschland 2015 durch öffentliche Investitionen zugunsten der Flüchtlinge erlebt hat [Anm.: und auch Ö, siehe ÖNB]. Zugleich tragen wir zum Abbau der Arbeitslosigkeit in diesen Ländern bei, der es dann auch für Flüchtlinge attraktiver macht, dorthin zu gehen.“ Schwan klärt auf: „Für Flucht und Migration sind jene Faktoren entscheidend, die die Menschen wegen Bedrohung an Leib und Leben oder Perspektivlosigkeit aus ihren Heimatländern treiben [= sog. „Push“-Faktoren]. Ohne sie bleiben die Menschen mehrheitlich in der ihnen vertrauten Umgebung. Wollte die EU auf die Abschreckung lebensbedrohter und perspektivloser Flüchtlinge setzen, würde ihr Gesicht zur Fratze.“ Ähnlich eine Studie von Timothy J. Hatton, der für 48 Herkunftsländer und 19 „Aufnahmeländer“ herausgefunden hat, dass schlechte soziale Absicherung hierzulande keine abschreckende Wirkung auf Flüchtende hat. (siehe dazu auch: Der Standard)

 

Kein Kahlschlag bei der Mindestsicherung! – Fakten und Forderungen von der AK OÖ.

 

Verteilungs(un)gerechtigkeit & Paradies für alle: Christian Aichmayr mit mir im „VOR ORT“-Gespräch.

 

Am Frauentag Zeichen setzen! „Because it‘s 2016!“ (angelehnt an kanad. Premier Justin Trudeau)

DGB_Frauen_2016

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