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Riesenreichtum in wenigen Händen, Steuerumgehung und Fluchtdebatten.

Groteske Ungleichverteilung des globalen Reichtums: die 62 reichsten Personen konzentrieren ein 1,7 Billionen Dollar schweres Vermögen in ihren Händen, das ist etwa so viel wie die 3,6 Milliarden Menschen zählende vermögenslose bzw. vermögensarme Hälfte der Weltbevölkerung zusammen besitzt.

Weltverteilung_Oxfam

 

Zudem nutzen laut OXFAM neun von zehn weltweit führenden Großunternehmen zumindest eine „Steueroase“, wodurch Entwicklungsländern jährlich mindestens 100 Mrd. Dollar an Steuereinnahmen entgehen. Am 25. Jänner 2016 klärt ein Diskussionsabend der AK OÖ in Linz über Die Steuer-Tricks der Konzerne: Wer bietet weniger? auf. Steuertricks von Konzernen stoppen – das will ATTAC und fordert als 1. Schritt „Steuertransparenz jetzt!“ (-> Petition online)

Zuwanderungsdebatte? Skandalöse Verteilungsschieflage angehen! Das fordert der dt. Sozialwissenschaftler Christoph Butterwegge: „Nur wenn Besserverdiener und Vermögende hierzulande mehr (oder überhaupt) Steuern zahlen, kann der Staat den Besitzlosen – deutschen ebenso wie ausländischen – wirksam unter die Arme greifen.“

Angesichts der Instrumentalisierung der Gewalttaten zu Silvester: Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos

„Die zu uns kommenden Menschen flüchten vor Bomben, Krieg und Terror und sehen in der Flucht die einzige Zukunftsperspektive für sich und ihre Familien. Die Unterscheidung zwischen Kriegs- und sogenannten „Wirtschaftsflüchtlingen“ ist dabei schwer zu treffen. Sie alle treten den Weg nach Europa an, auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben. Auf der Fluchtroute über das Mittelmeer verlieren nahezu täglich Menschen ihr Leben und werden Opfer von skrupellosen Schleppern. Europa muss deshalb seiner Verantwortung gerecht werden und vertriebenen Menschen ausreichend Schutz gewähren! … Die internationale Staatengemeinschaft muss gemeinsam Verantwortung übernehmen, um den Krieg in Syrien und dem Irak so rasch als möglich zu beenden und damit auch die Fluchtgründe zu bekämpfen. Österreich soll dabei seinen Beitrag im Sinne einer aktiven Neutralitäts- und Friedenspolitik leisten. Militäreinsätze ohne UNO-Mandat sind grundsätzlich strikt abzulehnen.“ ÖGB-Position (einstimmig, 29.10.2015)

Statt Abschottung und neuen Grenzzäunen hier ein musikalischer Beitrag:Weg alle Zäune!

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