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Ohne Kampf gibt es keinen Fortschritt, etwa beim Mindestlohn, und auch zur Verhinderung von Rückschritten (Kolonialisierung Griechenlands) ist Kampf unerlässlich.

Österreich ist reif für 1700 Euro Mindestlohn:

angesichts der vielen NiedriglohnbezieherInnen fordert AK-OÖ-Präsident Johann Kalliauer 1500 bzw. 1700 Euro Mindestlohn. Und: wenn der Mindestlohn von 1500 Euro „bis Jahresende nicht umgesetzt wird, sind die Sozialpartner gefordert und müssen den Mindestlohn in einen Generalkollektivvertrag verankern.“

Kampf in den USA für 15$-Mindestlohn zeigt Wirkung:

Ausgehend von einem eintägigen Arbeitskampf von 200 Fast-Food-MitarbeiterInnen in einer Stadt vor zwei Jahren geht die Bewegung für einen 15-Dollar Mindeststundenlohn nun schon in die Zehntausende in 200 US-Städten. Nun erhält die Forderung durch Governor Andrew Cuomo Unterstützung, der dies für die 180.000 Betroffenen des Staates New York umsetzen will. Auch in Washington, Seattle, San Francisco, Los Angeles oder Massachusetts erhält der Mindestlohn Auftrieb. Diese Entwicklungen werden auch Werktätigen in anderen Niedriglohn-Branchen helfen, in dem dort ein Lohnerhöhungsdruck entsteht, ist NELP (National Law Employment Project) überzeugt.

Kampf und Solidarität braucht es auch angesichts der Kolonialisierung Griechenlands:

Deutsche Interessen speziell abgesichert:

Für das aktuelle Kreditprogramm werden von Griechenland im sogenannten „Memorandum“ ausdrücklich „unwiderrufliche Schritte“ verlangt, die regionalen Flughäfen an den bisherigen Gewinner des Bieterverfahrens zu verkaufen: die Frankfurter Fraport AG.

Es ist eine Klassenfrage:

Polit-Ökonomin Sahra Wagenknecht: Ja, es ist eine Klassenfrage und keine Frage von unterschiedlichen nationalen Interessen. „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“, so sagte es Che Guevara. Aber in der aktuellen europäischen Situation ist es darüber hinaus eine rationale Notwendigkeit. Alle Arbeitnehmer im gemeinsamen Währungsraum sitzen zusammen in einem Boot. Sie können den Kampf nur zusammen gewinnen.“

Schädigung Griechenlands unter Einsatz nationalistischer Ressentiments:

Griechenlandspezialist Harald Schumann: „Ziel der europäischen Integration ist, das nationalistische Ressentiment zu überwinden und es nicht einzusetzen, um Verteilungskonflikte zuzudecken oder umzudeuten – dieses Tabu haben sie gebrochen. Sie [Anm: Bundeskanzlerin Merkel, Finanzminister Schäuble] haben im großen Stil öffentlich inszeniert ein WIR, DIE DEUTSCHEN gegen DIE GRIECHEN und im verminderten Maße Portugiesen, Spanier, Iren und Zyprer – und haben innerhalb dieses Fehlkonstrukts der Eurogruppe ihre Machtposition als wichtigster Gläubigerstaat ausgenutzt, um eine ihnen unliebsame Regierung in einem anderen Mitgliedsland nachhaltig zu schädigen oder am besten auch zu stürzen, das war ja das eigentliche Ziel. Das läuft der europäischen Einigung fundamental zuwider.“

Daher – ein Stopp der sog. „Austerität“, der Spar- und Kürzungspolitik!

http://stopausterity.eu/

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