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Über das höchste der Gesetze der Menschen und den erforderlichen Austeritätsstopp

Zeit für Menschenrechte: Am 8. Juli stellt Alexis Tsipras im EU-Parlament in seiner medial kaum wiedergegebenen 2. Rede (hier deutsch übersetzter Text) die Lage sachlich und transparent dar; er schließt mit folgendem Zitat: „Viele bezogen sich auf die antike griechische Tragödie. Ich respektier absolut die Gesetze, welche die EU und die Eurozone regeln. Ohne Gesetze vermag niemand voranzuschreiten. …. einer der bedeutendsten antiken Tragiker, Sophokles, (lehrte) uns mit seinem Meisterwerk „Antigone“, dass es Momente gibt, in denen das höchste der Gesetze der Menschen das Recht der Menschen ist. Und ich glaube, dass jetzt ein solcher Moment ist.“

p.s.: Übrigens: „Mit dem Einfrieren und der Verteuerung der Notkredite (Emergency Liquidity Assistance, ELA) für griechische Banken verweigert die EZB der griechischen Bevölkerung an den Bankomaten ihr Eigentum und erledigt das politische Geschäft der Erpresser Griechenlands“… (ATTAC, siehe auch: Flassbeck)

p.p.s: GewerkschafterInnen fordern u.a. von Kommissionspräsident Juncker und Parlamentspräsident Schulz „politische Führung, keinen technokratischen Ansatz“, um eine „sozial gerechte und ökonomisch nachhaltige Vereinbarung mit der griechischen Regierung zu erreichen“. (offener Brief)

Außerdem bin ich der Meinung:

www.stopausterity.eu [was heißt überhaupt „Austerität?]

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